Kindertageszentren


Mit der Eröffnung der Kindertageszentren, wollte Yana zunächst in klaren Situationen eingreifen, bei denen es sich um die Entfremdung der Kinder in der eigenen Familie handelte. Weitere Gefahrkategorien für Kinder wurden dann hinzugefügt.
Alles begann mit der Frage eines verwitweten Mannes mit vier Kindern:  „Was kann ich tun? Ich arbeite den ganzen Tag. Nach der Arbeit muss ich manchmal nochmals arbeiten, um genug Geld zu verdienen. Mein Herzschlag setzt aus, wenn ich daran denke, dass meine Kinder alleine zuhause sind. Haben sie etwas gegessen? Haben sie ihre Hausaufgaben erledigt? Ist ihnen etwas passiert?”

 

 

Wir bekamen ähnliche Signale von alleinerziehenden Eltern. Auf diese Art sind wir auf viele Situationen gestossen, in denen es Familien oder speziell alleinerziehende Eltern nicht möglich war, ihren Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie nach der Schule betreut werden und sie in Ruhe ihre Hausaufgaben erledigen können, oder ihnen eine ausreichende Mahlzeit zur Verfügung zu stellen.

 


YANA antwortete auf diese Bedürfnisse mit der Eröffnung der Kindertageszentren: Das Haus YANA im Dorf Nicolae Balcescu, das Haus Heidi in Valea Seaca und das Haus Peter in Galbeni.
In diesen Zentren begleiten wir jeden Tag 80 Kinder in ihrem Training und ihrer Entwicklung durch folgende soziale Dienste : Bildung, Mahlzeiten, soziale Beziehungen und Integration in Gemeinschaften, soziale und psychologische Beratung, und Notfall Unterstützung in Krisensituationen. Mit unserer Arbeit zielen wir auf die Entwicklung verschiedener Fähigkeiten und Unabhängigkeit ab.

Um die soziale Eingliederung von benachteiligten Kindern zu verbessern,  arbeiten wir nicht nur mit Spezialisten sondern auch mit Freiwilligen zusammen. Diese kommen regelmässig aus den Gemeinden, aber auch von ausserhalb.
Um die drei Kindertageszentren zu erhalten, ist die Zusammenarbeit und Partnerschaft mit den lokalen Behörden und Schulen sehr wichtig, dazu gehört auch die Unterstützung der lokalen Gemeinden.